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28.11.2018 14:37 Alter: 11 days

Ausstellung im Rathaus Lilienthal, Murkens Hof und Kunststiftung Lilienthal



Spuren von Ingeborg Ahner-Siese
Bekanntes und Unbekanntes aus ihrem langen Leben (1923–2017)

Die Gedächtnisausstellung würdigt das Leben von Ingeborg Ahner-Siese anlässlich ihres ersten Todestages

Sonntag den 9. Dezember um 11:15  Ausstellungseröffnung
Klosterstraße 25 in  Lilienthal

 



Begrüßung: Kristian W. Tangermann, Bürgermeister
Einführung: Susanne Ahner, Tochter, Kollegin, Kuratorin
Begegnungen: Antke Bornemann, Weggefährtin, Ermöglicherin
Kooperation: Detlef Stormer, Lilienthaler Kunststiftung

Die Gedächtnisausstellung würdigt das Leben von Ingeborg Ahner-Siese anlässlich ihres ersten Todestages – sie wäre am 5. Dezember 95 Jahre alt geworden.
Ingeborg Ahner-Siese hat in Lilienthal viele Spuren hinterlassen. Ihre Werke im öffentlichen Raum sind allseits bekannt und geben immer wieder Anlass zur Auseinandersetzung oder Aneignung durch die Presse oder durch Bürgerinnen und Bürger.
Ebenfalls oft zu sehen waren ihre in Ton modellierten Gedanken über das Zusammenleben und gesellschaftskritische Arbeiten wie das große Ausstellungsprojekt zum Thema Gentechnik (Genesis II), ihre Arbeiten zu Frauenthemen wie die eindrucksvolle Plastik zur Diskussion um Rentenansprüche von Müttern und Trümmerfrauen (Werden alte Menschen zu teuer?) und zum Leben im Alter.

Zu ihrer Arbeit in der Bauhütte der Bremer Denkmalpflege (1949-56) hat sie 1986/87 die Ausstellung Bildhauer der Bremer Bauhütte mit früheren Kolleginnen und Kollegen in der Bremer unteren Rathaushalle organisiert. Sie hat viele historische Fotos aus den Archiven geholt, die das zerstörte Bremen zeigten und die Wiederaufbau-Arbeit der Bauhüttenmitglieder.

Auch ihre vielen Porträts wichtiger Persönlichkeiten werden geschätzt und sind an verschiedenen Orten zu sehen. Auch werden sich Einige vielleicht noch an ihre Kurse „Arbeiten in Ton“ im Atelier erinnern, das war in den frühen 1970er Jahren ganz neu.

Doch weniger bekannt sind die Arbeiten, die früher entstanden sind: Da gibt es Foto- Dokumentationen über die Arbeit mit Ludwig Ahner in der Denkmalpflege (u.a. Kaiser und König von Böhmen am Bremer Rathaus) und ihre ersten Aufträge in Bremen und Verden, Skizzen, Entwürfe und Modelle, es gibt Familienporträts, frühe und spätere Zeichnungen, Landschafts-Malerei, Bildteppiche, Kostüme und vieles mehr.

Ingeborg Ahner-Siese hat sich eingemischt und mitbestimmt, zum Beispiel in der Dorferneuerung. Sie hat Werke der Gemeinde gestiftet um die Menschen zum Nachdenken anzustiften.
Nicht nur dafür erhielt sie die Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal und den Schroeter Preis der Lions

Kontakt und Austausch mit den Menschen waren ihr sehr wichtig, in ihrem Atelier hatte sie einen großen Tisch und versammelte regelmäßig Interessierte zum Gespräch beim Tee.

Die Ausstellung wird kuratiert von der Tochter und Kollegin Susanne Ahner, die die Bildhauer- Arbeit der Eltern als von klein auf miterlebt hat. Die Würdigung der Vergangenheit spielte eine große Rolle – entsprechend hat sie nach verborgenen Schätzen im Nachlass geforscht, um die Persönlichkeit von Ingeborg Ahner-Siese im Ganzen zu fassen und zu würdigen.

Ausstellungdauer:
9. Dezember 2018 bis 3. März 2019,
zwischen 22. Dezember 2018 und 2. Januar 2019 geschlossen


Ausstellungsorte:

Murkens Hof Klosterstr. 25: Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa und So 11–17 Uhr
Kunststiftung Klosterstr. 25: Mo, Di, Do, Fr 10–12:30 Uhr, Mo, Di, Do, 15–18 Uhr
Rathaus Lilienthal Klosterstr. 16: Mo, Do, Fr, 8–12 Uhr, Di 8–18 Uhr, Do 14–18 Uhr
Veranstalterin: Gemeinde Lilienthal, KULTURAmt, Fon: 04298 / 929 117, kulturamt@lilienthal.de, in Kooperation mit der Lilienthaler Kunststiftung, www.kunststiftung-lilienthal.de

Die Termine der Führungen mit Susanne Ahner in der Ausstellung und zu den Werken von Ingeborg Ahner-Siese im öffentlichen Raum werden auf diesen Webseiten bekannt gegeben: www.murkens-hof.de und www.ahner-siese.de
Kontakt Susanne Ahner: mail@susanne-ahner.de, 0176 55 11 45 61