Träger der Ehrennadel

Verleihung am 15. August 1982

Fritz von Ahrentschildt

war Busunternehmer in Lilienthal. Er hat Lilienthal vor einem schweren Schicksalsschlag bewahrt. Die Entscheidung des Krieges war gefallen, die englischen Truppen näherten sich von Bremen aus dem Ort Lilienthal, ja sie hatten ihn von zwei Seiten umstellt. Da sich in Lilienthal eine Nebelwerfergruppe befunden hatte, sollte der militärische Einmarsch durch Beschuss des Ortes eingeleitet werden, was soviel wie seine Zerstörung bedeutet hätte. Die Beschießung sollte mit schweren Geschützen von Seebergen und dem Blockland aus erfolgen und war für den 1. Mai, morgens 9.00 Uhr angesetzt.
Fritz v. Ahrentschildt, der Bescheid wusste, dass die Nebelwerfer den Ort bereits in der Nacht um 2.00 Uhr in Richtung Ritterhude verlassen hatten, bemühte sich, diese Tatsache den Engländern mitzuteilen. Er setzte sich aufs Fahrrad und fuhr den Engländern in Richtung Seebergen entgegen. Bei Cordes auf der Wiese wurde er festgenommen und seinem Wunsch gemäß zum Kommandanten geführt. Von einem Dolmetscher vernommen klärte er die Sachlage auf. Er musste seine Aussage unterschreiben und ging der Truppe voran. Es war 17 Minuten vor 9.00 Uhr. Der Beschuss unterblieb. Lilienthal war vor der Zerstörung gerettet.

Dr. med. Oskar Hammel

hat sein Leben lang als Arzt in Lilienthal gewirkt und durch seine Kenntnisse und Erfahrungen vielen Kranken geholfen. Viele Jahre hat er Rote-Kreuz-Lehrgänge gehalten, die Mütterberatung eingeführt, ein besonderer Verdienst war die Einrichtung einer Entbindungsstation nach dem 2. Weltkrieg.

Hinrich Haltermann

geb. 09.01.1907 war langjähriger Bürgermeister von Seebergen (1948 und von 1959 bis zur Eingemeindung). Er war Mitbegründer der Feuerwehr in Seebergen und erlangte Verdienste um die Aufarbeitung der Geschichte des Dorfes Seebergen.

Adalbert Schmüser

geb. 13.05.1902, gehörte zu den ersten Mitgliedern und zu den Ehrenmitgliedern des Ortsvereines Lilienthal der Arbeiterwohlfahrt. Er war langjähriger Ortsvereinsvorsitzender und gehörte dem Kreis- und Bezirksvorstand der AWO an. Auch 1982 unterstützt er noch aktiv die Altenarbeit des Ortsvereines u. a. durch die Mitarbeit in der Altentagesstätte Falkenberg.

Hermann Gosch

war seit 1947 1. Vorsitzender des Verbands der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands, VdK. Herr Gosch ist mit 72 Jahren Ehrenmitglied, Ehrenvorsitzender, langjähriges Vorstandsmitglied des Schützenvereins Lilienthal e. V. Seine damaligen sportlichen Schießerfolge haben ihn im ganzen Bezirk und darüber hinaus bekannt gemacht.

Franz Ferstl

geb. 21.10.1912, hat 1948 maßgeblich am Wiederaufbau des TV Falkenberg mitgewirkt. Er war von 1950–1968 1. Vorsitzender des Vereins. Während dieser Zeit wurde der TVF von einem reinen Turnverein zu einem Sportverein mit mehreren Sparten, so dass eine größere Anzahl Bürger Sport betreiben konnten. Herr Ferstel ist jetzt als Ehrenvorsitzender des TV Falkenberg Mitglied des Ehrengerichts und steter Ansprechpartner aller Mitglieder. Er hat sich durch seinen Einsatz und seine ständige Bereitschaft, für andere da zu sein, um den Sport und die Bürger verdient gemacht.

Hermann Gieseke

ist seit dem 01.04.1921 Mitglied im Turn- und Sportverein Lilienthal v. 1862 e.V. Im 19. Lebensjahr 1927 wurde er von der Jugend des TVL gegen den Widerstand des Vorstandes, zum Jugendwart gewählt. Mit dem Oberturnwart M. Lischke wurde bald enger Kontakt gefunden. Hermann Gieseke oblag die Betreuung der Mädchen und Knabenabteilungen, die er bis zur Einführung des Staatsjugendgesetzes am 01. Juli 1936 erhalten konnte. Soweit es möglich war, wurde die Betreuung durch Herrn Gieseke fortgesetzt.
Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft im Februar 1950, übernahm er auf Bitten von M. Lischke, gleich wieder das Amt des Jugendwartes. Der Verein wurde größer und die Aufgaben für H. Gieseke mehr, Vereinssportfeste und der Besuch anderer Sportfeste wurden von ihm organisiert. (Deutsche Turnfeste in Köln, Stuttgart, Breslau, Hamburg, München, Essen, Berlin u. Hannover wurden begleitet. Die Verantwortung für die 100 Jahr-Feier mit dem Kreissportbund lag mit in seinen Händen.
In den Jahren 1924 bis 1927 arbeitete er mit an dem Bau des Sportplatzes sowie des Turnhauses am Konventshof aktiv mit. 1962 übernahm er nach Erkrankung des Kassenwartes, für 6 Jahre diesen Posten. 1972, im 66. Lebensjahr, legte der seine Ämter nieder, und wurde auf der Jahreshauptversammlung als Ehrenmitglied in den Vorstand gewählt, dem er bis 1982 noch mit Rat zur Verfügung stand.

Otto Meyer

geb. 01.01.1907. wurde für 30 Jahre ehrenamtlich geleistete Kulturarbeit geehrt. Er war von 1956 bis 1986 1. Vorsitzender des Gesangsvereins Trupe-Lilienthal, legte dann sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Ert war Mitbegründer der Lilienthaler „Arbeitsgemeinschaft Kultur“ und 8 Jahre deren stv. Vorsitzender. In der Sängerkreisgruppe Wörpe-Wümme war er von 1980 – 1984 der 1. Vorsitzende. Ebenso hat er sich für den Partnerschaftsgedanken mit der Gemeinde Stadskanaal stark eingesetzt und einen sehr guten Kontakt mit dem dortigen Christiaan Mannen Chor aufgebaut, der seit dieser Zeit mit dem Gesangsverein Trupe-Lilienthal jedes Jahr ein gemeinsames Konzert veranstaltet.

Wilhelm Krentzel

war bis zur Gebietsreform 1974 letzter Bürgermeister in St. Jürgen.

Otto Zimmermann

bekam für 30-jähriges Wirken als Unternehmer und sozial engagierter Bürger die Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal verliehen.

Eheleute Meta u. Diedrich Kruse

haben gemeinsam 1944 den Krankentransport in Lilienthal aufgebaut und beide haben diesen über 30 Jahre in eigener Regie geführt.

Hermann Bartling

Ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Worphausen

Hinrich Poppe

geb. 14.10.1906, ist 1982 bereits 58 Jahre Mitglied im Schützenverein Heidberg-Falkenberg v. 1871 e.V. und von 1957 bis 1962 1. Vorsitzender und anschließend ab 1962 Ehrenoberst des Vereins. Außerdem war er von 1958 bis 1972 Präsident im Kreisschützenverband Wörpe-Wümme und ab 1972 Ehrenpräsident. Herr Poppe hat sich in besonderer Weise für den Schießsport eingesetzt.

Elisabeth Ohlenbusch (Schwester Elisabeth)

war Gemeindeschwester der ev. Kirchengemeinde St. Marien und wurde für ihr besonderes soziales Engagement insbesondere in der Pflege geehrt.

Heinrich Warnke

war Ratsherr und wurde für langjährige Ratsmitgliedschaft geehrt.

Lüer Meyer

war Ratsherr und wurde für langjährige Ratsmitgliedschaft geehrt.



Verleihung am 6. Februar 1987

Wilhelm Otten

war Gemeindedirektor der Gemeinde Lilienthal von 1954-1986 und wurde für 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des Ortsverveins Lilienthal des Deutschen Roten Kreuzes geehrt.

Hermann Benholz

war von 1950 bis 1953 Mitglied im Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg und trat am 01.01.1954 dem TV Falkenberg bei, wurde dort Kassenwart und Sozialwart. Herr Benholz übernahm die Verantwortung für die Finanzen und trug damit wesentlich dazu bei, dass sich der TV Falkenberg im Laufe der Jahre von einem kleinen Dorfverein zu dem größten Verein in der Gemeinde Lilienthal entwickeln konnte. Es war nicht nur selbstverständlich, dass er sich um die Meldungen der Verletzten an die Krankenkassen bzw. an die Versicherungsorgane weitergab, sondern, dass er sich intensiv um sie kümmerte, sie zuhause bzw. im Krankenhaus besuchte. Herr Benholz hat dies in vorbildlicher Weise getan.

Friedrich (Friedel) Urbrock

War einer der Gründer des Spielmannszuges Lilienthal/Falkenberg im Jahre 1951 und von 1964- 1994 1. Vorsitzender und Stabführer des Vereins und leitete unermüdlich die Geschicke des Spielmannszuges. er hat den Namen Lilienthal weit über die Landesgrenze hinaus bekannt gemacht. Unter seiner Leitung wurde 1964 der Mädchenspielmannszug gegründet, der durch die blau/gelbe Uniform die Farbe der Gemeinde Lilienthal vertritt. Mit der Durchführung von mehreren Musikfesten sorgte der Spielmannszug mit Friedrich Urbrock für Veranstaltungen von besonders hohem kulturellem Wert für die Gemeinde Lilienthal.

Joachim Theye

hat sich in jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich des Sports um die Jugendarbeit und darüber hinaus auf Kreis- und Verbandsebene verdient gemacht.

Wilhelm Hilken

war Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr Seebergen, stv. Gemeindebrandmeister von 1941-1950. danach bis zum 31.01.1980 Ortsbrandmeister in Seebergen. Er war Gemeindebrandmeister und wurde später zum Ehrenbrandmeister ernannt. Er hat sich um das Feuerlöschwesen große Verdienste erworben. Viele Jahre gehörte  dem Vorstand des Heimatvereins Seebergen an.

Hellmuth Runge

Ehrenbrandmeister, Mitglied der Ortsfeuerwehr St. Jürgen seit 1946, von 1954 bis 1978 Gemeinde- bzw. Ortsbrandmeister. Hat sich um das Feuerlöschwesen große Verdienste erworben.

Diedrich Bruns

war ab 01.02.1949 Mitglied des Reichsbundes der Ortsgruppe Worphausen. War 30 Jahre ehrenamtlich im Vorstand tätig und 20 Jahre bis 1986 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Worphausen. Wurde danach Ehrenvorsitzender.

Caroline Borngräber

war seit 01.10.1947 Mitglied des VdK. Wurde in den Vorstand gewählt und war hauptsächlich als Betreuerin für Hinterbliebenenfragen zuständig. Hat den Kreisverband Lilienthal des VdK mit aufgebaut und alle Rentenfragen bearbeitet und die Betreuung der Hinterbliebenen durchgeführt. Frau Borngräber hat sich in einem unermüdlichen Einsatz um die Belange der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen gekümmert.
War seit 1983 Ehrenmitglied des VdK. Bekam am 20.11.76 die Goldene Ehrennadel des VdK Deutschlands überreicht.

Friedrich Weiß

Gründete den gem. Chor Trupermoor, war dort Schriftführer. Bekam 1958 die Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Dienst am Deutschen Liedgut. Entwickelte aus dem gem. Chor Trupermoor die Heimatbühne Trupermoor. 1967 erfolgte dann die Gründung der Klostermoorer Speeldeel. War 1964 Mitbegründer der Dorfgemeinschaft Klostermoor und Organisator für die Dorffeste. 1974 gründete der die Plattsnackers.

Christa Raufeisen (Schwester Christa)

hat in ihrem 22-jährigen Dienst als Mitglied des Hausvorstandes und Leiterin des Pflegedienstes und der Ausbildungsstätten im Hospital nicht nur auf die innere Entwicklung des Hospitals eingewirkt. Sie hatte als Mitglied des Hausvorstandes wesentlichen Anteil an der Fortentwicklung des Hospitals als dem seinerzeit größten Betrieb in Lilienthal und am Erhalt und an der Vermehrung von Arbeitsplätzen. Die Auswahl und Förderung geeigneter Mitarbeiter, die Begleitung der Schülerinnen und Schüler und ihr Einsatz bei persönlichen Problemsituationen von Mitarbeitern haben nicht nur dem Hospital und dem Einzelnen, sonder auch der Gemeinde Lilienthal gedient.

Paul Zingel

wurde für besondere Verdienste um die kulturelle Entwicklung in der Gemeinde Lilienthal durch musikalisches Wirken und Teilnahme am künstlerischen Geschehen sowie durch Mitwirkung am kulturpolitischen Leben in der Gemeinde geehrt. Er war Begründer des Heimatvereins Seebergen und 7 Jahre dessen Vorsitzender.

Diedrich Kück

war seit 1974 als Ortsvorsteher der früheren Gemeinde Worphausen tätig. Herr Kück war Mitglied des Rates und erhielt bei Ausscheiden aus dem Rat die Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal.

Peter Sonnenschein

geb. 03.06.1914, war ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Lilienthal von 1972 bis 1974. Ihm wurde bei Ausscheiden aus dem Rat die Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal verliehen.

Kurt Thielscher

war Mitglied des Rates und erhielt bei Ausscheiden aus dem Rat die Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal.

Hinrich Meyerdierks

war von 1948 bis 1986 – mit Ausnahme einer Wahlperiode – Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal und hat sich um die Eingliederung der Vertriebenen besonders verdient gemacht. 1953 wurde er in den Vorstand des Deich- und Sielverbandes für das Sankt Jürgensfeld gewählt. 1972 übernahm er das Amt des Deichgräfen. Die Drehleiter der Ortsfeuerwehr wurde nach ihm (anspielend auf seine Körpergröße) mit „Langer Hinni“ benannt. Herr Meyerdierks war Vorsitzender der Jagdgenossenschaft und ihm wurde anlässlich seines 75. Geburtstags die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Bei Ausscheiden aus dem Rat wurde ihm die Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal verliehen.

Derk Holstein (Stadskanaal)

war Gemeentesecretaris der Partnergemeinde Stadskanaal und war gemeinsam mit Wilhelm Otten Gründer der Partnerschaft. Er erhielt die Ehrennadel für Verdienste um den Ausbau und die Förderung der Partnerschaft.

Conrad Naber

schuf nach dem 2. Weltkrieg das Unternehmen Nabertherm mit internationaler Bedeutung. Er hat stets Zeit gefunden, in berufsständischen sowie kulturellen Vereinigungen mitzuarbeiten, wie z. B. in der Industrie- und Handelskammer Stade oder im Förderverein der Freilichtbühne Lilienthal. Herr Naber hat in seiner Firma ein sozial vorbildliches Arbeitsverhältnis erschaffen, die Mitarbeiter waren seinerzeit bereits u. a. am Firmengewinn beteiligt und profitieren von günstigen Urlaubsregelungen sowie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Er ließ das Lilienthaler Bahnhofsgebäude restaurieren.

Hinrich Wrieden

war in allen kulturellen Vereinen tätig, war 1. komm. Vorsitzender der Worphüser Heimotfrünn und Ehrenmeister bei den Oll’n Handwarkers. Schmiedet das gesamte Eisen auf dem Lilienhof. 


Lt. Beschluss des Rates vom 13.06.1988

Fritz Rohdenburg und Hermann Pein (New York)

Die Plattdeutschen Dachverbände in den USA haben zunehmend um ihre Existenz zu kämpfen. Sie haben einen erheblichen Rückgang an Mitgliedern zu verzeichnen. Manches aktives Mitglied ist in den letzten Jahren verstorben. Beide Personen haben sich in den letzten Jahrzehnten unermüdlich für die Belange des Amt Lilienthaler Verein und des Plattdeutschen Volksfestvereins in New York eingesetzt. Hermann Pein ist Vorsitzender des Amt Lilienthaler Vereins; Fritz Rohdenburg ist Präsident des Plattdeutschen Volksfestvereins. Beide Vereine haben sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, die deutsche Sprache, Sitten und Gebräuche zu pflegen. Es geht auch darum, den Zusammenhalt der deutschen Auswanderer durch eine Vielzahl von geselligen Veranstaltungen zu pflegen. Beide haben sich dafür vorbildlich eingesetzt.
Auf Vereinsbasis wird das Fritz-Reuter-Altersheim in New York unterhalten. Das soziale Engagement ist unter den gegebenen Schwierigkeiten besonders zu würdigen.


Verleihung am 2. November 1989

Adalbert Rollmann

war von 1974 bis 1978 1. Vorsitzender des Heimatvereins Lilienthal und hat sich dort vornehmlich um das Ortsbild, die Baugestaltung und Verkehrsfragen in Lilienthal bemüht und sich für Ortsheimatpflege eingesetzt. Herr Rollmann hat aktiv an der Planung und Gestaltung der Heimatstube mitgewirkt. Er hat die Verbindung zwischen dem Heimatverein und der Olbers-Gesellschaft in Bremen gefördert und aufrechterhalten sowie Fahrten zum Planetarium organisiert.


Verleihung am 18. März 1990

Hans Schwalenberg

erhielt die Ehrennadel für 40-jährige Verdienste um den Heimatverein in Lilienthal.


Verleihung am 30. Juni 1990

Wilhelm Dehlwes

erhielt die Ehrennadel für hervorragende Verdienste um die Heimatforschung der Gemeinde Lilienthal.


Verleihung am 9. März 1996

Anna Delhougne

Kinderkrankenschwester im ev. Hospital und später in der Diakonischen Behindertenhilfe erhielt die Ehrennadel für beispielhafte Hingabe für zu Pflegende und zu Betreuende.

Burkhard Wengorz

erhielt die Ehrennadel für herausragendes Engagement in der ehrenamtlichen Sportjugendarbeit, und die Mitarbeit im Ortsjugendring und der AG Partnerschaft.

Ingeborg Ahner-Siese

freischaffende Künstlerin, erhielt die Ehrennadel in Würdigung der besonderen Verdienste um das Wohl der Gemeinde Lilienthal.

Heinrich Schmidt-Barrien

Schriftsteller, erhielt die Ehrennadel in Würdigung der besonderen Verdienste um das Wohl der Gemeinde Lilienthal.

Edda Kühn

Galeristin in Lilienthal, erhielt die Ehrennadel in Würdigung der besonderen Verdienste um das Wohl der Gemeinde Lilienthal.

Piet Hogen-Esch (Stadskanaal)

war langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgruppe Partnerschaft Lilienthal-Stadskanaal und seit Bestehen der gemeinsamen Arbeitsgruppe Initiator und Ideengeber für eine Vielzahl von Begegnungen und Veranstaltungen.

Gerd Erdmann

Kantor der ev. Kirchengemeinde St. Marien, erhielt die Ehrennadel für sein gesamtes Wirken, insbesondere für die  Gründung und den Aufbau des Bach-Chores.

Gisela Neudenberger

hat als OP-Schwester im ev. Hospital Lilienthal (Martins-Krankenhaus) mit außerordentlichem Fachwissen und besonderem Engagement den OP-Saal geleitet. Ab 1988 ist sie Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde und ab 1993 intensiv in die ehrenamtlichen Arbeit des Amtmann-Schroeter-Hauses eingebunden.

Monica Röhr

erhielt die Ehrennadel als ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Lilienthal von 1996-2004. Sie ist Mitglied des Rates seit 1981.


Sibille Strehler

erhielt die Ehrennadel für mehr als 20-jährige Ratsangehörigkeit bei Ausscheiden aus dem Rat.

Egon Hastedt

Herr Egon Hastedt wurde 1966 Mitglied im TV Falkenberg (TVF). Bereits 1967 wurde er als Pressewart in den Vorstand gewählt und 1972, übernahm er das Amt des Vereinsvorsitzenden. Dieses Amt übte er bis 1992 20 Jahre ununterbrochen aus. In diesen zwanzig Jahren entwickelte sich die Mitgliederzahl von 268 auf 1.906! Als Dank und Würdigung dieser enormen Leistung wählte ihn die Mitgliederversammlung 1992 zum Ehrenvorsitzenden. Höhepunkt seiner Tätigkeit waren die jährliche TVF-Sportschau, die Anlage des Sportplatzes auf dem Schoofmoor-Gelände (1976), Fertigstellung der Schoofmoor-Sporthalle, Anlage der Kampfbahn C (1983), Fertigstellung der Ballspielhalle (1985). Herr Egon Hastedt wurde 1984 Mitglied des neu gegründeten Tennisclub Falkenberg (TCF) und zum 2. Vorsitzenden gewählt; 1986 übernimmt er bis 1991 den 1. Vorsitz, 1993 wird Herr Hastedt wieder 2. Vorsitzender und 1999 – 2001 und seit 2003 ist er 1. Vorsitzender des Vereins. Herr Hastedt war von 1992 bis 2012 Vorsitzender der Lilienthaler Sportkonferenz, und damit Sprecher aller Lilienthaler Sportvereine.

Wilhelm Wesselhöft

erhielt die Ehrennadel als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Lilienthal von 1991-1996. Er war Mitglied des Rates von 1972-2010.

Eugen Pusch

erhielt die Ehrennadel für mehr als 20-jährige Ratsangehörigkeit bei Ausscheiden aus dem Rat.

Karl-Heinz Sammy

erhielt die Ehrennadel als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Lilienthal vom 09.01.1990 – 18.11.1991. Er war Mitglied des Rates von 1972-2001.

Henry Flömer

ist seit vielen Jahrzehnten Mitglied des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg von 1871 e. V. Von 1972 bis 1975 war Herr Flömer zweiter und anschließend von 1975 bis 1989 Vorsitzender des Schützenvereins. Er ist die „gute Seele“ des Vereins und ist für alle Mitglieder und Freunde des Vereins ein vermittelnder Gesprächspartner. 1960 und 1976 war Herr Flömer Schützenkönig. Neben den vielen Aufgaben im eigenen Verein war er von 1982 bis 1998 Vizepräsident und anschließend bis 2003 Präsident des Kreisschützenverbandes Wörpe-Wümme. Für seine Verdienste um das Schützenwesen wurde Herr Flömer Ehrenpräsidiumsmitglied des Kreisschützenverbandes und Ehrenmitglied des Bezirksschützenverbandes Osterholz.

Hans-Jürgen Gieschen

ist seit 1963 Mitglied im TSV Worphausen. Er hat sich in den vergangenen über drei Jahrzehnten mit hohem persönlichem Engagement für die Allgemeinheit verdient gemacht. Bereits 1966 wurde er als Schriftführer in den Vorstand gewählt und 1974, übernahm er das Amt des Vereinsvorsitzenden. Dieses Amt übte er 2008 ununterbrochen aus. 1974 wurde der Fußballverein SV Worphausen in einen Turn- und Sportverein umgewandelt. Durch die Errichtung der Schulturnhalle wurden weitere neue Sparten gegründet. Höhepunkte seiner Tätigkeit waren die Errichtung einer neuen Sportanlage (Einweihung 1977), Gründung der Tennis-Sparte (1980), Schaffung 3 neuer Tennisplätze (1981) und der Bau des Tennis-Clubhauses (1984). 1988 wurde nach vierjähriger Bauzeit das Vereinsheim eingeweiht. Dieses wurde mit ca. 20.000 Arbeitsstunden in Eigenleistung errichtet. In den Jahren 1999 – 2001 wurde der neue Trainingsplatz mit einer Flutlichtanlage erstellt. Seit Jahrzehnten ist Herr Gieschen im Jagdwesen tätig und langjähriger Hegeringsleiter und stellvertretender Vorsitzender der Jägerschaft des Landkreises Osterholz.

Arthur Horning

ist zum Zeitpunkt der Ehrung bereits seit ca. 40 Jahren ununterbrochen aktiv im TSV Worphausen. Als „treue Seele“ hat er sich in der Jugendarbeit engagiert und kümmert sich nach wie vor unentgeltlich um die Pflege der Rasensportplätze. Herr Horning gilt als pflichtbewusst und führt seine Aufgaben gewissenhaft aus. Seine Arbeit für den Verein ist immer vorbildlich und dient auch jungen Menschen als Beispiel ehrenamtlichen Engagements; sie verdient besondere Anerkennung.

Harald Ropella

geb. 12.12.1937 in Fiddichow, heute Gryfino/Polen, genannt „Soni“ ist bereits mit 16 Jahren in den Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg e. V. eingetreten. Seitdem hat er wohl auf keinem Schützenumzug in Lilienthal und Umgebung gefehlt. Bereits 1961 war Harald Ropella maßgelblich an der Gründung des Mädchenzuges (heute Jugend- oder Nachwuchszug) beteiligt. Er war von Anfang an mit an der Ausbildung junger Musiker beteiligt. Nach der Gründung des Mädchenzuges widmete er sich unermüdlich der Jugendarbeit. Erst 1994 hat er die Ausbildung im Jugendbereich abgegeben. Er arbeitete Jahrzehnte im Vorstand als 2. Vorsitzender und Technischer Leiter, ihm oblag die musikalische Gesamtleistung. Herr Ropella bekam in seiner Vereinszugehörigkeit viele Auszeichnungen. Vom Spielmannszug hat er alle Auszeichnungen erhalten. Die größte Auszeichnung war ein Empfang zu seinem 50-jährigen Jubiläum im Verein. Auf diesem Empfang wurden ihm ein Ehrenbrief und die Ehrennadel in Gold der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände verliehen. Der Verein hat Herrn Harald Ropella große Erfolge zu verdanken. Sein Einsatz macht den Spielmannszug in der Gemeinde und weit über die Grenzen Lilienthals bekannt. Er war damit ein Botschafter Lilienthal.

Gustav-Werner Thienemann

war seit dem 01.10.1949 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg (jetzt Lilienthal-Falkenberg). Von 1968 bis 1975 war er Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Falkenberg und von Anfang der 70er Jahre bis zur Gebietsreform 1974 Unterkreisbrandmeister des damaligen Unterkreises Lilienthal. Anschließend war Gustav-Werner Thienemann bis zum 31.10.1992 Gemeindebrandmeister der Einheitsgemeinde Lilienthal. In seine Amtszeit fallen der Neubau des Feuerwehrhauses Heidberg, die Planung des neuen Feuerwehrhauses Lilienthal, der Neubau des Feuerwehrhauses St. Jürgen und der Umbau des Feuerwehrhauses Seebergen. Er hat dafür gesorgt, dass alle erforderliche Fahrzeuge und Geräte in den Ortsfeuerwehren beschafft wurden und hat am Ende seiner Dienstzeit seinem Nachfolger eine sehr gut ausgebildete und ausgerüstete Gemeindefeuerwehr übergeben. Herr Thienemann erhielt für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen am 12.02.1977 das Ehrenzeichen in Silber und am 26.02.1988 das Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst und damit als Gemeindebrandmeister wurde er zum Ehrengemeindebrandmeister der Gemeinde Lilienthal ernannt. Er übernahm anschließend die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Lilienthal.

Karla Pfingsten

setzt sich seit vielen Jahrzehnten engagiert für die Belange der Menschen mit Behinderung (u. a. als langjährige Behindertenbeauftragte) in unserer Gemeinde ein. Von 1976-1996 war sie Mitgleid des Rates der Gemeinde Lilienthal.

Edeltraut Oswald

war über viele Jahre 1. Vorsitzende der AG Kultur. Darüber hinaus arbeitet sie engagiert in der AG Partnerschaft mit. Seit 1994 ist sie Dreh- und Angelpunkt für eine Freundschaft zwischen Lilienthal und Barnaul in Sibirien.

Ulla Hark-Sommer

ist als Vorsitzende der Freilichtbühne maßgeblich sowohl für die ausgezeichneten Aufführungen der Freilicht-bühne als auch dafür verantwortlich, dass diese Bühne ein bekannter Botschafter unserer Gemeinde ist.

Helmut Meyer

hat 1977 die Worphüser Heimotfrünn mitgegründet und ist zum Zeitpunkt der Ehrung bereits 28 Jahre ununterbrochen im Vorstand als Kassenwart aktiv. In den ersten 15 Jahren wurden 5 Gebäude der Bauernhofanlage „Lilienhof“ an verschiedenen Orten in der näheren Heimat abgetragen und auf der jetzigen Hofanlage wieder aufgebaut und so der Nachwelt erhalten. In den vergangenen Jahrzehnten wurde durch unzählige Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit der Lilienhof aufgebaut und der Öffentlichkeit als Kleinod des bäuerlichen Brauchtums geöffnet. Der Lilienhof trägt mit dazu bei, das Leben auf dem Lande in den vergangenen Jahrhunderten darzustellen und für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Hinrich Tietjen

1977 wurde Herr Hinrich Tietjen Mitglied im neu gegründeten Verein „Worphüser Heimotfrünn“. Er wurde sofort in den Vorstand gewählt. Anfangs als Schriftführer und ab 1987 prägt er ununterbrochen als Vorsitzender des Vereins die Geschicke der Worphüser Heimotfrünn. In den ersten 15 Jahren wurden 5 Gebäude der Bauernhofanlage „Lilienhof“ an verschiedenen Orten in der näheren Heimat abgetragen und auf der jetzigen Hofanlage wieder aufgebaut und so der Nachwelt erhalten. In den vergangenen Jahrzehnten wurde durch unzählige Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit der Lilienhof aufgebaut und der Öffentlichkeit als Kleinod des bäuerlichen Brauchtums geöffnet. Der Lilienhof trägt mit dazu bei, das Leben auf dem Lande in den vergangenen Jahrhunderten darzustellen und für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.


Verleihung am 8. Februar 2008

Ingrid Kluth

hat sich in vielfältiger Weise um das kommunalpolitische sowie das kulturelle und soziale Leben in der Gemeinde verdient gemacht. Von 1991 bis 2001 und von 2005 bis 2006 gehörte Frau Kluth dem Rat der Gemeinde Lilienthal an. Sie war dabei u. a. auch Beigeordnete. In der Fraktion war sie von 1996 bis 2001 und von 2005 bis 2006 stellvertretende Vorsitzende. Sie war frauenpolitisch sehr aktiv und u. a. seit 1988 bis heute Vorsitzende bzw. stellvertretende Vorsitzende in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Sie engagiert sich außerdem im Verein Frauen helfen Frauen und hatte sich auch seinerzeit sehr stark für die Erhaltung des Frauenhauses Schwanewede eingesetzt.
Außerdem ist Frau Kluth im Verein Human & Environment e.V., dessen  Ziel es ist, zur Verbesserung der Lebensbedingungen der armen ländlichen Bevölkerung in Nigeria beizutragen und das zwischenmenschliche Verständnis innerhalb der deutschen und afrikanischen Bürgerinnen und Bürger in Bremen zu verbessern.

Heinz-Hermann Schnaars

hat sich stets eingebracht. In verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist er ehrenamtlich aktiv gewesen und hat insbesondere das Zusammenleben im Ortsteil St. Jürgen mitgeprägt. Herr Schnaars ist seit 1959 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr St. Jürgen, davon 10 Jahre als Sicherheitsbeauftragter. von 1966 – 1976 war er Schriftführer des Reitvereins St. Jürgen, 1970 – 1975 Vorsitzender des Schulelternrates der Grundschule Frankenburg, von 1977 – 2006 Vorsitzender des Sportvereins St. Jürgen, von 1982 – 1994 Mitglied des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Sankt Jürgen, 1981 – 2001 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal und von 1998 bis 2001 Kreistagsabgeordneter.

Jutta Herrmann, Hambergen

ist seit Jahrzehnten im TSV Worphausen als Übungsleiterin ehrenamtlich aktiv. Allein 27 Jahre leitete Sie das „Eltern-Kind-Turnen“ und seit 25 Jahren die Gruppe „Frauengymnastik“. Sie hat beide Gruppen gegründet und in den vielen Jahren auch über das sportliche Geschehen hinaus geprägt. Frau Herrmann hat damit Geschichte im ehrenamtlichen Turn- und Sportleben geschrieben. Ihr persönliches Engagement verdient besondere Anerkennung.

Helmut Wiechmann

ist seit 1968 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Seebergen. Von 1975 – 1980 war er stellvertretender Ortsbrandmeister und anschließend bis 1992 Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Seebergen. Im Herbst 1992 wurde Herr Wiechmann Nachfolger von Gustav-Werner Thienemann im Amt des Gemeindebrandmeisters. 

Dr. Fritz-Martin Müller

ist Mitbegründer des Vereins für Behinderte und dessen Vorsitzender. Gemeinsam mit den anderen Aktiven ist Dr. Müller maßgeblich dafür verantwortlich, dass in Lilienthal mehr für Menschen mit Behinderung getan wird als anderswo. Mit einem anderen Verständnis von Menschen mit Behinderung hat sich Dr. Fritz-Martin Müller für ein Stück Normalität im Zusammenleben eingesetzt.
Gewachsen aus der Arbeit des Vereins für Behinderte und aus dem langen Weg der eigenen Rehabilitation hat Dr. Müller den Golfsport als Rehabilitationssport entdeckt. Mit langen Atem und großem Engagement hat er als Initiator die Idee des integrativen Golfclubs für Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt und den Golfclub Lilienthal gegründet. Im Jahr 2004 konnte der Club den Golfplatz Lilienthal als ersten integrativen Golfplatz Deutschlands in Betrieb nehmen.
Das wissenschaftlich begleitete Modell, Golf als Rehabilitationssport, als Arbeitsfeld für Menschen mit Behinderung, als Schulsport und zur Erholung vom Alltagsstress und all das im Einklang mit der Umwelt ist bundesweit einzigartig.

Ilse Delfs

engagiert sich seit Jahrzehnten im kirchlichen Bereich. So leitet sie seit 1999 den Treff am Mittwoch in der Begegnungsstätte Falkenberg und vertritt die Kirchengemeinde im Kuratorium der Begegnungsstätte. Darüber hinaus besucht sie den Teilnehmerkreis dieses Treffs aus Anlass von Geburtstagen oder Krankheit zuhause.
Hieraus hat sich auf Initiative von Frau Delfs ein über diesen Teilnehmerkreis hinausgehender Besuchsdienst der Kirchengemeinde entwickelt, an dem Frau Delfs auch viele Jahre aktiv mitgewirkt hat.
Sie hat über mehr als 10 Jahre den Eine-Welt-Laden der Kirchengemeinde betreut und hier Bewusstseinsarbeit geleistet. Frau Delfs ist über mehrere Wahlperioden Mitglied des Kirchenvorstandes gewesen und hat in diesem Gremium mit großem Engagement mitgearbeitet. Insgesamt ist das Wirken von Frau Delfs in der Kirchengemeinde immer von Ideen, Initiative und großem persönlichen Einsatz geprägt.

Klaus-Dieter Uhden

Die herausragenden ehrenamtlichen Tätigkeiten von Klaus-Dieter Uhden sind die Gründung und der langjährige Vorsitz der Freilichtbühne Lilienthal e. V. in der Phase der Aufbauarbeit der Bühne und die Gründung des Freundeskreises der Freilichtbühne Lilienthal e. V..
Er ist Mitbegründer der Astronomischen Vereinigung Lilienthal e. V. (AVL) und war deren Vorsitzender in den ersten 5 Jahren. Ab 2000 ist Herr Uhden Vorsitzender des Projektteams „Astronomie Sience Center TELESCOPIUM Lilienthal“. Er ist 2004 Initiator und Gründer eines Freundeskreises zum Wiederaufbau der Lilienthaler Sternwarte und in  2005   Initiator, Gründer und Vorsitzender der Telescopium Lilienthal Foundation e. V. (TLF).
Weiterhin ist Herr Uhden Mitbegründer des Amtsgarten e. V., eines gemeinnützigen Vereins zur Durchführung kultureller Veranstaltungen im Amtsgarten Lilienthal  und übernimmt gleichzeitig die Intendanz des ersten Amtsgartenkonzertes.
Sein ehrenamtlicher Einsatz ist vorbildlich und weit überdurchschnittlich.  Die Aktivitäten der von ihm gegründeten Vereine haben die Gemeinde Lilienthal überregional bekannt gemacht; sie haben ein hohes Maß an kultureller Vielfalt für unsere Gemeinde geschaffen. Neben dem Wirken in und für Lilienthal sind weitere ehrenamtliche Tätigkeiten von Herrn Uhden bekannt, so etwa im Rotary Club Osterholz und im Vorstand des Tierheims Osterholz.

Peter Riedel, Grasberg

Seit der Gründung des Kinderchores im Mai 1978 bis heute ist Peter Riedel der Garant für eine vielfältige Choraktivität rund um die „perilis“. Generationen von Kindern und Jugendlichen haben durch sein Engagement Zugang  zu Gesang und Musik gefunden.Neben dem Kinder- und Jugendchor gibt es einen Erwachsenenchor sowie die Gruppe Perilis-Country. Peter Riedel bezeichnet es als seine Aufgabe, Kinder und Jugendliche stets neu zu motivieren, nie den Mut zu verlieren, neue Impulse zu geben, das Chorleben zu aktivieren und „zu beschwingter Mitarbeit anzuregen“. Dies ist ihm in den zurück liegenden 29 Jahren in bemerkenswerter Weise gelungen.
Aber nicht nur die Musik sondern auch der Gedanke anderen Menschen zu helfen findet sich in der Arbeit Peter Riedels wieder. So ist beispielsweise Perilis in einem Benefizkonzert in Bremen zugunsten des Malariaprojektes in Sierra Leone von Plan International aufgetreten.


Verleihung am 5. April 2008

Volker Kühn

1948 in Neuenkirchen geboren, ist als weltweit anerkannter Künstler ein hervorragender Repräsentant und Botschafter der Gemeinde Lilienthal. Er bringt Lilienthal hinaus in die Welt. Er ist mit seinen Arbeiten, Objekten, Büchern und Kalendern und auf internationalen Ausstellungen auf dem gesamten Erdball vertreten. Seine Arbeiten hängen in namhaften Galerien im In- und Ausland.

„Man muss nur machen“ Nach dieser Devise fertigt Volker Kühn seit vielen Jahren sehr erfolgreich Objekte, die in ihrer Vielfalt und Präzision einmalig sind und die das Leben in all seinen Facetten zeigen. Die kleineren oder größeren Katastrophen des alltäglichen Daseins und Wortspiele setzt er ebenso geistreich und humorvoll in Szene, wie er die Vielfalt in der Kunst aufgreift und neu interpretiert.
Für namhafte Künstler und für junge Talente sind seine Galerien die Möglichkeit ihre Werke zu präsentieren.


Verleihung am 28. Mai 2010

Albert Meierdierks

Herr Meierdierks ist seit 1963 Mitglied der SPD und hat sich seither herausragend für die Gemeinde engagiert. Auch jetzt noch ist er als Beisitzer im Ortsverein aktiv. Über etliche Jahre hinweg war er als Ratsherr und im Kreistag tätig. Zudem war er auch stellvertretender Landrat.
Unter anderem hat er 1965 den Ortsjugendring als Vorstandsmitglied mitgegründet und über viele Jahre mit begleitet.
2009 ist Albert Meierdierks für seine 60-jährige Mitgliedschaft und auch für seine aktive Mitarbeit im TV Falkenberg geehrt worden. Seit einigen Jahren betätigt sich Herr Meierdierks im Seniorenbeirat; sowie auch ehrenamtlich im Internet-Café des Amtmann-Schroeter-Haus.

Peter Frese

leitet seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich das Jugendrotkreuz Lilienthal und später den Arbeitskreis Soziales – Kinder- und Jugendarbeit des DRK Ortsvereins Lilienthal e. V.. In diesem Engagement wird er maßgeblich von seiner Frau Elke unterstützt. Mit großem Einsatz hat er die Gruppenarbeit für insbesondere jüngere Kinder im Vorschul- und Grundschulalter aufgebaut. Je nach Alter der Kinder finden wöchentlich an unterschiedlichen Tagen Gruppenstunden für Kinder statt, in denen Kinder das soziale Engagement des DRK auf spielerische Weise nahe gebracht wird.
So wird von der Kindergruppe bereits seit vielen Jahren eine Spielzeugsammlung durchgeführt, repariert und vervollständigt um sie dann als Spende an das Grenzdurchgangslager Friedland weiterzugeben. Die Übergabe geschieht persönlich unter Beteiligung der Kinder.
Seit Beginn der Ferienspaßaktion der Gemeinde Lilienthal ist der DRK Ortsverein mit mehreren Eintages- und Mehrtagesfahrten beteiligt. Dabei ist das Ehepaar Frese sehr aktiv daran beteiligt. Die gesamte Planung, Vorbereitung, Buchung, der Aktion geschieht im Hause Frese. Zu Zeiten der Herausgabe der Programmhefte und Anmeldung der Teilnehmer gleicht das Haus der Familie in der Klosterweide einem Reisebüro. Es ist für Peter Frese selbstverständlich, die Reise zu begleiten. In vielen Fällen fährt er auch selbst den Reisebus, um den Preis für die Teilnehmer möglichst gering zu halten.
Gekennzeichnet ist sein Engagement von einem besonders hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein und Umsicht.
Inzwischen nehmen Kinder seiner ersten Fahrtteilnehmer an Gruppenfahrten teil oder besuchen die Gruppenstunden der Kindergruppe. Einige Teilnehmer früherer Fahrten sind heute als Betreuer in der Kinderarbeit des Ortsvereins tätig.
Seit 2001 ist Peter Frese 2. Vorsitzender des Ortsvereines Lilienthal. Durch sein gesamtes ehrenamtliches soziales Wirken verkörpert Peter Frese nicht nur die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes, sondern hat sich wegen seines großen Engagements für die Allgemeinheit hohes Ansehen in der Gemeinde verdient.

Gerhard Bückle

ist seit 1968 Mitglied der FDP, war auf örtlicher Ebene im Kreisvorstand der FDP tätig und war über viele Jahre Ortsverbandsvorsitzender der FDP Lilienthal. Nach einer Vakanz hat er im Jahr 2000 die Wiedergründung des Ortsverbandes Lilienthal initiiert und führte dieses in den ersten Jahren erneut als erster Vorsitzender.
Er war Mitglied im Rat der Gemeinde Lilienthal. Zudem war er Mitglied des Vorstandes des Amtmann-Schroeter-Hauses und gehörte dem Freundeskreis des ASH in den Aufbaujahren an.
Gerhard Bückle engagierte sich ebenso von 1994 – 2002 als Mitglied des Pfarrgemeinderates und war in diesen Jahren auch zeitweise Mitglied des Kirchenvorstandes der katholischen Kirchengemeinde Guter Hirt.

 

Verleihung am 16.11.2012

Klaus Grotheer

Herr Klaus Grotheer war von 1996 bis 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Ihm wird für seine 15-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen. Darüber hinaus hat Herr Grotheer unter anderem durch seine mehr als 25-jährige Tätigkeit im Vorstand des TSV Worphausen die positive Entwicklung des Vereins mitgeprägt.

Enno Hartmann

Herr Enno Hartmann war in den Wahlperioden 1991 bis 1996 und 2006 bis 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Ihm wird für seine 10-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.

Martin Helmke

Herr Martin Helmke war von 1986 bis 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Ihm wird für seine 25-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.

Heidi Kupsch

Frau Heidi Kupsch war von 1996 bis 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal Ihr wird für ihre 15-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.

Jörn Schneider

Herr Jörn Schneider war von 2001 bis 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal.
Ihm wird für seine 10-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.

Heiner Windler

Herr Heiner Windler war von 2001 bis 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Ihm wird für seine 10-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.

Karl-Peter Geittner

Herr Karl-Peter Geittner ist seit der Gründung im Jahre 1979 Mitglied des Musikzuges Lilienthal e.V. und war von 1985 bis 1995 dessen Vorsitzender. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren Delegierter bei der AG Kultur, die Herr Geittner seit 2002 als Vorsitzender leitet. Zusätzlich ist besonders das Engagement für das Lilienfest hervor zu heben. Unter Berücksichtigung seines gesamten Wirkens wird Herrn Geittner für seine besonderen  Verdienste um die Entwicklung der Gemeinde Lilienthal im kulturellen Bereich die Ehrennadel verliehen.

Karsten Lindenstrauß

Herr Karsten Lindenstrauß ist seit 1970 Mitglied im Schützenverein Worphausen. Seine aktive, ehrenamtliche Arbeit begann 1972 als Jugendsportleiter, diese Funktion übte er bis 1984 aus. Von 1983 bis 1998 war Herr Lindenstrauß stellvertretender Vorsitzender und seit 1999 bis heute ist er Vorsitzender der Sportschützenabteilung. Er war 2. Sportleiter von 1985 bis 1992 und 1. Sportleiter von 1999 bis 2004. Seit 2005 übt er dieses Amt kommissarisch aus. Herr Lindenstrauß war 10 Jahre im Ehrenrat und ist seit 1992 ununterbrochen Sicherheitsbeauftragter der Schießsportanlage. Seit 20 Jahren ist er Gerätewart und war darüber hinaus in den vergangenen 15 Jahren Delegierter auf Gemeinde-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene der Gremien Sportkonferenz und des Schützenwesens. 1978 war Herr Lindenstrauß Schützenkönig und 1997 Vizekönig des Schützenvereins Worphausen.

Für seine mehr als 30-jährige Ausübung von leitenden Aufgaben innerhalb des Schützenvereins Worphausen und der besonderen Verdienste um den Schießsport, wird Herrn Lindenstrauß die Ehrennadel verliehen.

Henning Schnaars

Herr Henning Schnaars ist seit 1976 Schriftführer der freiwilligen Feuerwehr Worphausen und damit mehr als 36 Jahre im Kommando der Feuerwehr tätig. Ebenso ist er seit vielen Jahrzehnten Kassenwart des Schützenverein Worphausen. Herr Schnaars hat durch sein Wirken die Entwicklung der Feuerwehr Worphausen und auch des Schützenvereins Worphausen maßgeblich mitgeprägt und entscheidend zu deren kontinuierlichen, positiven Entwicklung beigetragen. Für seine über 30-jährige Ausübung von leitenden Aufgaben innerhalb der Feuerwehr Worphausen und des Schützenvereins Worphausen wird Herrn Schnaars die Ehrennadel verliehen.

Günter Sieber

Herr Günter Sieber ist seit dem 1.1.1971 Mitglied des Schützenvereins Lilienthal. Innerhalb dieser Zeit war er 30 Jahre ununterbrochen stellvertretender Leiter des Schießausschusses. Der Bezirks- und Kreisschützenverband hat Herrn Sieber für seine Jahrzehnte langen ehrenamtlichen Tätigkeiten geehrt. Für sein 30-jähriges Wirken als stellvertretender Leiter des Schießausschusses des Schützenvereins Lilienthal, und seiner besonderen Verdienste um den Schießsport wird Herrn Sieber die Ehrennadel  verliehen.

Roelof Eggens, Stadskanaal

Herr Roelof Eggens war seit 1990 auf Seiten der niederländischen Partnergemeinde Stadskanaal als Koordinator für Seniorenfragen in der gemeinsamen Arbeitsgruppe Partnerschaft. Herr Eggens war Mitglied des Seniorenrates der Gemeinde Stadskanaal und hat im Rahmen der Partnerschaft die Kontakte zwischen dem Seniorenbeirat Lilienthal und Seniorenrat Stadskanaal koordiniert und gemeinsam mit Annefriede Thoms die jährliche Seniorenbegegnung zwischen Lilienthal und Stadskanaal organisiert und durchgeführt. Daneben hat er sich auch im Bereich der Grundschulpartnerschaften zwischen Stadskanaal und Lilienthal engagiert. Herr Eggens ist 83-jährig im November 2011 aus der Arbeitsgruppe ausgeschieden. Im Jahre 2005 wurde ihm von der Königin der Niederlande die Auszeichnung Ritter des Ordens Oranien Nassau für mehr als 55-jähriges ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Bereichen verliehen.
Für seine mehr als 20-jährige Tätigkeit als Koordinator für Seniorenfragen in der Arbeitsgruppe Partnerschaft wird Herrn Eggens die Ehrennadel verliehen.

Gerhard Dargel

Herr Gerhard Dargel ist seit 1954 Mitglied im TV Falkenberg seit 1992 auch im SV Lilienthal Falkenberg e.V. Eingetreten als Jugendturner spielte er von 1966 bis 2009 Fußball. Von 1972 bis 2000 war Gerhard Dargel Leiter der Turngruppen des TVF die an Deutschen Turnfesten und an Landesturnfesten teilgenommen haben. Von 1981 bis 1995 war er Sportwart für den gesamten TV Falkenberg. Seit 1984 ist er Leiter der Jedermann-Leichtathletikgruppe. Hier hat er sich insbesondere für das Erlangen des Sportabzeichens hervorgetan. Jahr für Jahr haben bis zu 50 Teilnehmer der Leichtathletikgruppe das Sportabzeichen errungen oder es wiederholt. Darüber hinaus hat Herr Dargel sich stets für den sportlichen Austausch mit der Partnergemeinde Stadskanaal engagiert. Für sein mehr als 30-jähriges herausgehobenes Engagement im Sport wird Herrn Dargel die Ehrennadel verliehen.

Annefriede Thoms

Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Schwesternhelferin hat Frau Annefriede Thoms 1981 die Leitung der Seniorenarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Lilienthal übernommen. Seit 1982 organisiert sie in der Begegnungsstätte Lilienthal einen DRK Altenkreis mit vielen unterschiedlichen Angeboten wie z.B. Töpfergruppe, Handarbeits- und Basargruppe sowie einen regelmäßigen Mittagstisch. Daneben wurden regelmäßig im Amtmann-Schroeter-Haus Angebote unterbreitet. Verbunden mit ihrer Arbeit in der Begegnungsstätte Falkenberg ist auch ihre Arbeit im Kuratorium dieser Einrichtung, lange Jahre als dessen Vorsitzende. Daneben sei die Mitarbeit und der Vorsitz im Seniorenbeirat der Gemeinde Lilienthal und im Kreisseniorenbeirat zu erwähnen. Frau Thoms ist stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Osterholz des DRK und wurde auch vom TSV St. Jürgen nach 35 Jahren Vorstands- und Übungsleitertätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Der Bundespräsident hat Frau Thoms für ihr Wirken im September 2010 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Für ihr mehr als 30-jähriges Engagement insbesondere im Bereich der ehrenamtlichen Seniorenarbeit wird Frau Thoms die Ehrennadel verliehen.

Dieter Klau-Emken

Herr Dieter Klau-Emken wirkt seit den Anfangsjahren der Freilichtbühne im Vorstand mit und zeichnet für die meisten Choreographien verantwortlich. Besonders hervorgehoben wird sein Einsatz für die Theaterschule und die sich daraus ergebende Verknüpfung mit den Bewohnern der Diakonischen Behindertenhilfe zum heutigen Theater Mobile. Für seine besonderen  Verdienste im kulturellen und sozialen Bereich wird Herrn Klau-Emken die Ehrennadel verliehen.

Milda Bohling

Frau Milda Bohling lebt wegen ihrer schweren Spastik seit ihrer Geburt im evangelischen Hospital und ist schon von Neuenkirchen nach Lilienthal mit umgezogen. Frau Bohling hat stets eine offene Tür und ein offenes Ohr für Anliegen der Bewohner. Sie weiß von Missständen, geht diesen nach bis sie eine Änderung erreicht hat. Sie registriert Verkehrsprobleme auf dem Gelände und im öffentlichen Umfeld und setzt alles daran, diese abzustellen. Frau Bohling ist seit Anfang der neunziger Jahre Vorsitzende des anfangs noch nicht offiziellen Bewohnerbeirates. Sind im öffentlichen Leben Lilienthals z.B. Straßenbahnplanung oder Barrierefreiheit in Gebäuden auf der Tagesordnung nimmt Frau Bohling an den öffentlichen Sitzungen teil.
Für ihre besonderen Verdienste im sozialen Leben der Bewohner der Diakonischen Behindertenhilfe wird Frau Bohling die Ehrennadel verliehen.

Peter Richter
Harald Kühn

Mit den Büchern „Als die Hoffnung starb“ und „Zeitreise-775 Jahre Lilienthal“ haben die Herren Peter Richter und Harald Kühn zwei besonders wichtige Werke zum Verständnis und zur Vervollständigung der heimatlichen Geschichte geschaffen, insbesondere unter dem Aspekt, dass die Zeit des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit besonders aufgearbeitet worden sind. Besonders hervorzuheben ist, dass diese zeitgeschichtlichen Werke weit über die Grenzen Lilienthals hinaus Anerkennung und Respekt finden. Sie sind Bestandteil der Nationalbibliothek und befinden sich auch in den Bibliotheken des Holocaust Museums in New York und des Nationalrats der deutschen Juden. Unter dem Leitgedanken „Versöhnung nach 70 Jahren“ haben Peter Richter und Harald Kühn den Besuch der Familie Frank in Lilienthal eingeleitet und diese historisch besonders wichtigen Tage der versöhnenden Begegnung organisiert und begleitet.
Beide, Peter Richter und Harald Kühn, haben sich schon früh ehrenamtlich in Lilienthal betätigt, im Ortsjugendring, in der Politik, im Sport oder auch im kulturellen Leben. Unter anderem als „die Schwertlilien“, die über 40 Jahren Lilienthaler Ereignisse und Befindlichkeiten kabarettistisch aufbereitet haben.

Harald Kühn war von 1968 bis 1976 Mitglied des Gemeinderates.

Peter Richter hat sich bereits zu Beginn der sechziger Jahre in der evangelischen Jugendarbeit und als Jugendwart des TV Falkenberg engagiert.

Für Verdienste von besonderer Bedeutung um die Entwicklung der Gemeinde Lilienthal im kulturellen Bereich wird Peter Richter und Harald Kühn die Ehrennadel verliehen.

Hilmar Kohlmann

Herr Hilmar Kohlmann ist seit 1985 im Vorstand des Heimatvereins zunächst als stellvertretender Schriftführer und später als Schriftführer tätig und ist Koordinator der vielfältigen Programmveranstaltungen des Heimatvereins sowie der halbjährlich erscheinenden Lilienblätter. Daneben engagiert sich Herr Kohlmann seit vielen Jahren als Wanderwart des Turnvereins Lilienthal. Für seine mehr als 20-jährige Tätigkeit im Vorstand des Heimatvereins und seine Verdienste um die Entwicklung der Kultur in der Gemeinde Lilienthal wird Herrn Kohlmann die Ehrennadel verliehen.

Heino Meyer

Herr Heino Meyer ist 1974 als Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr in die Ortsfeuerwehr Seebergen eingetreten, wurde 1979 in den aktiven Dienst übernommen und unter anderem mit Aufgaben wie Gerätewart, Funkwart und stellvertretender Gruppenführer betraut. Von 1990 bis 2006 war er Gemeindefunkwart, von 1992 bis 2006 stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Seebergen und von 2006 bis 2012 Gemeindebrandmeister der Gemeinde Lilienthal. Daneben hat Herr Meyer verschiedene Funktionen als Wettbewerbsrichter auf Kreis- und Bezirksebene wahrgenommen, war Gastlehrer an der niedersächsischen Landesfeuerwehrschule für den Bereich Wettbewerbe und Mitglied im Arbeitskreis Wettbewerbe des Landesfeuerwehrverbandes. Seit 2010 ist Herr Meyer stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Osterholz. Insbesondere für die Wahrnehmung der Funktion des Gemeindebrandmeisters der Gemeinde Lilienthal soll Herrn Meyer die Ehrennadel verliehen werden. Nach Ablauf seiner Amtszeit als Gemeindebrandmeister bleibt er als aktives Mitglied der Feuerwehr erhalten. Für besondere Verdienste im kommunalen Bereich und insbesondere seine Tätigkeit als  Gemeindebrandmeister wird Herrn Meyer die Ehrennadel verliehen.

Elfriede (Elfi) Schomaker

Frau Elfi Schomaker ist aktives Mitglied des Ortsvereins Lilienthal der Arbeiterwohlfahrt und Beisitzerin im Vorstand. Viele Jahre war sie stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende. Sie ist verantwortlich als Betreuerin der Mitglieder und Freunde der AWO im Bereich Falkenberg und Trupermoor. Sie vertritt die AWO im Kuratorium der Begegnungsstätte Falkenberg und als Delegierte bei den Kreis- und Bezirkskonferenzen. Frau Schomaker war langjähriges Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde Lilienthal. Durch ihr langjähriges Wirken sei es als Betreuerin der Mitglieder, als stellvertretende Vorsitzende oder Vorstandsmitglied oder Delegierte, hat sie das Bild der Lilienthaler AWO seit Beginn der achtziger Jahre ganz maßgeblich mit geprägt. Der Einsatz für die Mitglieder und die Organisation und die  Belange der AWO sind ihr eine Herzensangelegenheit. Betrachtet man ihr gesamtes Wirken, so hat sich Frau Schomaker nicht nur um die AWO verdient gemacht, sondern sie hat sich in beispielhafter und hervorgehobener Weise für das  Gemeinwohl in der Gemeinde Lilienthal eingesetzt. Für ihre langjährige Tätigkeit in der Arbeiterwohlfahrt und ihre besonderen Verdienste im sozialen Bereich wird Frau Elfi Schomaker die Ehrennadel verliehen. 

 

Verleihung am 14. November 2014

 

Till Hase-Bergen

Herr Hase-Bergen war von 1981 bis 1991 und von 2004 bis 2006 und noch einmal im Jahr 2011 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal und ist nicht mehr aktiv in der Gemeinde Lilienthal tätig.

 

Günter Ramke

Herr Günter Ramke war bis Anfang 2014 30 Jahre Vorsitzender des Ortsvereins Lilienthal des Sozialverbandes und 25 Jahre Vorsitzender des Kreisvereins Osterholz dieses Wohlfahrtsverbandes. Herr Ramke hat den Sozialverband wie kaum ein anderer in der Gemeinde und im Landkreis Osterholz geprägt und ist immer für eine soziale Gesellschaft und für das Miteinander der Generationen eingetreten.

 

Wolfgang Kluth

Die SPD-Fraktion schlägt Herrn Kluth vor, weil er engagiert, klug und stets hilfsbereit und mit vielen Ideen in verschiedenen sozialen Bereichen in der Gemeinde Lilienthal gewirkt hat bzw. noch wirkt und sich dabei insbesondere einsetzt für Menschen mit Behinderung und deren Integration in die Gesellschaft. Im Vorschlagsschreiben ist eine Vielzahl von Tätigkeiten im sozialen Bereich aufgeführt.

 

Gerhard Buhr

Herr Gerhard Buhr ist seit 1987 Mitglied im Musikzug Lilienthal und seit 1990 ohne Unterbrechung in Vorstandsverantwortung im Verein tätig.

 

Rudgar Gerber

Herr Rudgar Gerber war von 1996 bis 2006 Mitglied des Gemeinderates, von 1993 bis 2011 Mitglied des Aufsichtsrates der kommunalen Wohnungsbau- und Entwicklungsgesellschaft und von 2004 bis 2006 auch Mitglied des Aufsichtsrates der Wirtschaftsbetriebe Lilienthal GmbH. Von 1990 von 1995 war er Mitglied im Seniorenbeirat der Gemeinde.  Darüber hinaus hat sich Herr Gerber als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Stade, als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung Amtmann-Schroeter-Haus und im Sozialverband Deutschland verdient gemacht.

 

Jürgen Ludwigs

Herr Jürgen Ludwigs hat sich über Jahrzehnte um die Heimatpflege und Förderung des Heimatsgedankens verdient gemacht. Er hat mehrere Chroniken über die Dörfer im Teufelsmoor geschrieben, unter anderem über den Ortsteil Worphausen. Durch seine vielfältigen Aktivitäten in verschiedenen Vereinen und Gruppen hat sich Herr Ludwigs besondere Verdienste um die Entwicklung der Gemeinde im kulturellen Bereich von besonderer Bedeutung erworben.

 

Alfred Meierdierks

Herr Alfred Meierdierks war bereits Gründungsmitglied der im Jahr 1977 gegründeten „Worphüser Heimotfrünn“ und engagiert sich nahezu 30 Jahre für die „Oll´n Handwarker ut Worphusen und annere Dörper“. 20 Jahre dieser Zeit war er Vorsitzender des Vereins. Ganz besonderes Engagement galt dem Aufbau der Hofanlage Lilienhof.

 

Heinz Otten

Herr Heinz Otten ist seit vielen Jahrzehnten Mitglied des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg von 1871 e.V. und wurde bereits im Januar 1969 zum Jugendleiter gewählt. In der Folge hatte Herr Otten eine Vielzahl von leitenden Ämtern und Vorstandsämtern innerhalb dieses Vereins inne.

 

Elke Ströh

Frau Elke Ströh ist seit 1964 Mitglied des Spielmannszuges und gehörte zu den ersten Mitgliedern des Mädchenzuges. Bereits seit 1968 ist Frau Ströh in verschiedenen Tätigkeiten im Vorstand des Spielmannzuges aktiv und war langjährig unter anderem Ausbilderin und Stabführerin. Zusammenfassend ist Frau Ströh 50 Jahre lang aktiv und arbeitet davon seit 46 Jahren im Vorstand des Spielmannzuges mit. Frau Ströh ist noch aktiv tätig.

 

Hans Thölken

Herr Hans Thölken gehört seit mehr als 20 Jahren zum aktiven Kreis der „Oll´n Handwarker“ und hat 20 Jahre lang an der Spitze des Vereins im Tandem mit Alfred Meierdierks die Geschicke des Vereins gelenkt.

 

Kurt Töbelmann

Herr Kurt Töbelmann gehört mit zu den Gründungsmitgliedern der „Oll´n Handwarker und annere Dörper“ und gehörte seit Beginn an zum aktiven Kern der Gruppe.

 

Albert Haltermann

Herr Albert Haltermann war 13 Jahre Erster Vorsitzender des Heimatvereins Seebergen und hat zahlreiche Chroniken und Dokumentationen verfasst, die sich insbesondere mit der Geschichte des Dorfes Seebergen und seiner dazugehörigen Vereine und Institutionen beschäftigen. Er hat dadurch Verdienste um die Entwicklung der Gemeinde im kulturellen Bereich von besonderer Bedeutung erworben.

 

Gerda Urbrock

Frau Gerda Urbrock hat sich über viele Jahre im Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg engagiert, war viele Jahre Schriftführerin und betreute Kinder und Jugendliche. Über viele Jahre ist sie auch Delegierte des Spielmannzuges in der AG-Kultur gewesen und 10 Jahre Schriftführerin der AG-Kultur. Frau Urbrock ist Mitglied im Seniorenbeirat und verwaltet seit 5 Jahren die Kasse des Seniorenbeirates. Sie ist in der Lilienthaler Tafel seit deren Gründung aktiv.

 

Volkert Richter

Herr Volkert Richter ist seit August 1997 Mitglied des Seniorenbeirates und hat sich insbesondere mit seinem beruflichen Fachwissen im juristischen Bereich eingesetzt. Sein besonderes Augenmerk lag dabei in einer Verbesserung der Lebenssituation für ältere Mitbürginnen und Mitbürger.

 

Hinrich Kück

Herr Hinrich Kück ist seit 1986 Mitglied des SoVD und war von 1989 bis 2006 Vorsitzender des Ortsvereins Worphausen. Seit 2006 ist Herr Kück Ehrenvorsitzender und bis heute aktiv im Vorstand.

 

 

Verleihung am 10. November 2017

Jürgen Bellmann

Herr Bellmann war 15 Jahre lang Vorsitzender des Ortsverbandes Lilienthal-Grasberg des VdK Deutschlands. In diesen fünfzehn Jahren hat Herr Bellmann den Verband geprägt und diesem ein menschliches Gesicht gegeben. In diesen Jahren hat er sich für das Miteinander der Menschen eingesetzt und unserer Gesellschaft mit sehr viel Idealismus gedient.


Paul Lilje

Herr Paul Lilje war seit 1975 vierzig Jahre Chorleiter des Gemischten Chores Moorende im Ortsteil Worphausen. In diesen vier Jahrzehnten hat er mit dem rührigen Chor so manche Veranstaltung mit dem harmonischen Liedgut musikalisch umrahmt und mit zum Gelingen der Festlichkeiten beigetragen. Neben den Auftritten in der Heimat führten einige Auslandsreisen zu fernen Zielen wie Australien, Kanada, Schweden und Südafrika. Paul Lilje hat sich um den Gesang und damit die Kultur in unserer Heimat verdient gemacht.


Margret Noltenius

Frau Margret Noltenius gehört mit zu den Gründungsmitgliedern der Worphüser Heimotfrünn. Sie wurde bereits 1980 als stellvertretende Schriftführerin in den Vorstand gewählt und hat den Aufbau der Bauerhofanlage auf dem Lilienhof von Beginn begleitet. Nach der Wahl von Hinrich Tietjen als Vorsitzender der Worphüser Heimotfrünn im Jahre 1987 wurde Frau Noltenius im Rahmen der Jahreshauptversammlung 1988 zu seiner Nachfolgerin als Schriftführerin gewählt. Diese Aufgabe hatte sie bis 1990 inne. Im Jahre 2000 wurde Margret Noltenius wieder in den Vorstand gewählt. Sie bekleidete seitdem bis 2016 ununterbrochen das Amt der stellvertretenden Kassenwartin. Darüber hinaus war sie im Vorstand mit vielfältigen Aufgaben betraut und diese immer im Sinne des Vereins ausgeführt. Sie hat sich um die Worphüser Heimotfrünn und den Lilienhof verdient gemacht.


Inge Rodenburg

Frau Inge Rodenburg wurde bereits 1990 in den Vorstand der Worphüser Heimotfrünn gewählt und gehörte diesen ununterbrochen bis 2016 an. Zunächst übte Frau Rodenburg zehn Jahre das Amt der Schriftführerin aus und anschließend für sechzehn Jahre die Aufgabe als stellvertretenden Vorsitzenden der Worphüser Heimotfrünn. In diesen 26 Jahren Vorstandsarbeit hat sie Verantwortung übernommen, den Verein mit geprägt und war immer engagiert im Sinne eines vielfältigen Lebens auf der Bauernhofanlage. Sie hat sich um die Worphüser Heimotfrünn und den Lilienhof verdient gemacht.


Silke Radloff

Silke Radloff ist seit 1977 in der AWO aktiv als  Vorstandsmitglied, Delegierte zu den Kreis- und Bezirkskonferenzen,  langjährige Kassiererin im Vorstand und Betreuerin in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie steht im besten Sinne für ein aktives Mitglied eines Vereines und  hat sich in all den Jahren „ohne große Worte“ für das Gemeinwesen und das Gemeinwohl eingesetzt. Sie ist kompetent, aktiv, zuverlässig, engagiert und dabei bescheiden geblieben.


Hermann Stürmann

Hermann Stürmann ist am 01.02.1998 in die AWO eingetreten und hat in der Zeit bis heute eine Vielzahl von auch leitenden Funktionen in der AWO wahrgenommen. Im Einzelnen sind diese im Ehrungsvorschlag aufgeführt. Soziales Denken war für Hermann Stürmann schon immer maßgebend, wie auch bei seiner Berufswahl bei der Feuerwehr in Bremen (35 Jahre ) Nach seiner Pensionierung trat er sofort in die AWO Lilienthal ein und übernahm dort soziale Aufgaben. Wohnhaft in Borgfeld hat er sich doch mit ganzem Herzen für die älteren MitbürgerInnen in Lilienthal eingesetzt. Er ist engagiert, zuverlässig und kompetent.


Uwe Kempf

Uwe Kempf ist SPD-Mitglied von 1972 bis 1976 und von 1979 bis heute, und konnte im Jahr 2016 auf insgesamt 30 Jahre Tätigkeit im Rat der Gemeinde Lilienthal zurückblicken. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Jugend, Soziales, heute Kultur und VHS Beirat. Er war stellv. Bürgermeister, Ratsvorsitzender, Vorsitzender des VHS-Beirates. Im Anschreiben des AWO sind weitere umfassende Tätigkeiten aus der Parteiarbeit und der Arbeit der AWO genannt.


Renate Meyhöfer-Bratschke

Frau Renate Meyhöfer-Bratschke leitet die Kantorei der evangelischen Klosterkirche seit 1997. In unzähligen Projekten hat sie die Kirchenmusik innerhalb der Gemeinde weiterentwickelt. Im Einzelnen sind die besonderen Verdienste im Ehrungsvorschlag aufgeführt. Durch ihr umfängliches und intensives Wirken hat die Kirchenmusik in Lilienthal eine herausragende Bedeutung und verbindet viele Menschen miteinander. Durch ihr Engagement schafft Renate Meyhöfer-Bratschke es, das in der Kirchenmusik steckende Kulturgut, das an vielen Stellen unserer Gesellschaft verloren geht, in unserer Gemeinde mit Leben zu füllen und weiterzugeben.


Christa Kolster-Bechmann

Frau Kolster-Bechmann ist als Vorstandsvorsitzende untrennbar mit der Bürgerstiftung Lilienthal verbunden. Diese wurde wesentlich durch ihre Idee und Initiative im November 2002 als unabhängige, selbständig handelnde, gemeinnützige Stiftung mit breitem Stiftungszweck gegründet. Heute arbeiten über hundert Bürger*innen ehrenamtlich in verschiedensten Projekten hauptsächlich zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Auf diese Förderung hat Frau Kolster-Bechmann von Anfang an ihr besonderes Augenmerk gerichtet. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von der Vielfalt und Qualität der Arbeit, die in der Bürgerstiftung geleistet wird. Sie dokumentieren zudem den unermüdlichen Einsatz ihrer Vorsitzenden, die sich sowohl um die kleinen Belange des Alltags im Conrad-Naber-Haus kümmert als auch den Blick für die Ausweitung der Aktivitäten und das Anwachsen des Stiftungskapitals selbst in schwierigen (Zins-) Zeiten hat. Christa Kolster-Bechmann hat es geschafft, viele Ehrenamtliche an die Bürgerstiftung zu binden, so dass an dieser Stelle ein nachhaltiges und dauerhaftes Engagement für das Gemeinwohl Lilienthals entstanden ist.
Die neueste Aufgabe der Bürgerstiftung und damit auch ihrer Vorsitzenden ist die der Koordinatorin im Rahmen des Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“, zu dem unsere Gemeinde seit September 2015 (und bis mindestens zum Jahr 2020) mit 49 anderen Orten in der Bundesrepublik gehört. Mit großem Engagement verfolgt Frau Kolster-Bechmann das Ziel, in Lilienthal mit Akteuren aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Wirtschaft zu kooperieren und eine flächendeckende, dauerhafte Engagementinfrastruktur zu schaffen. Angesichts starker gesellschaftlicher Veränderungen und geänderter Anschauungen liegt in diesem Einsatz für das bürgerschaftliche Engagement eine große Chance für unsere Gemeinde, den Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu begegnen.


Hans-Adolf Cordes

Herr Hans-Adolf Cordes hat vor dreizehn Jahren die Lilienthaler Kunststiftung, deren Vorsitzender er ist, und den inzwischen über 270 Mitglieder zählenden Kunstverein, dessen 2. Vorsitzender er bis 2016 war, ins Leben gerufen. Dass es sich hierbei um ein Unterfangen handelte, das angesichts der Nähe zu den Künstlerdörfern Worpswede und Fischerhude einerseits und der Großstadt Bremen andererseits nicht leicht umsetzbar sein würde, störte Herrn Cordes nicht. Im Gegenteil: Als Visionär, der Lilienthal als künstlerische Nahtstelle zwischen diesen Polen sieht, engagiert er sich seitdem persönlich unermüdlich. So konnten im Lauf der vergangenen Jahre 250 Kunstwerke aus der Region Worpswede – Fischerhude – Lilienthal – Bremen gesammelt werden. Durch den Kauf des alten Küsterhauses in Trupe, in dem die Kunstschau untergebracht wurde, wird Cordes´ Vision noch einmal unterstrichen. Denn damit „residiert“ sie vor den Toren Bremens. Ergänzend zu den Ausstellungen in der Kunstschau zeigt die Kunststiftung auch in den Räumen des Lilienthaler Kulturzentrums Murkens Hof wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler.

In den vergangenen Jahren hat Hans-Adolf Cordes für hochwertige Ausstellungen gesorgt, die bei vielen Kunstinteressierten einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Durch sein starkes Wirken hat sich Lilienthal Schritt für Schritt einen guten Ruf als Ausstellungsort erarbeitet. Verschiedene Ausstellungen waren dabei besonderer Ausdruck des regionalen Bezugs der ausgestellten Werke. Dank ihrer sind Lilienthaler Bürger*innen und vielen auswärtigen Besucher*innen Künstler dieser Region nahe gebracht worden. Die Kunststiftung stellt aber auch in anderer Richtung aus: Aktuell beschäftigt sich eine Ausstellung mit den Wanderungsbewegungen der Menschheit bis zum heutigen Tag. Auf diese Weise tragen die Kunststiftung und ihr Vorsitzender auch zum gesellschaftlichen Diskurs bei und zeigen die gesellschaftliche Verantwortung von Malerei in besonderem Maße auf.


Hinrich Michaelis

Herr Hinrich „Hinni“ Michaelis hat über Jahrzehnte ein herausragendes Engagement in der ehrenamtlichen Sportjugendarbeit des TSV St. Jürgen und des TV Lilienthal gezeigt. Als überzeugter Leichtathlet hat er Kinder und Jugendliche trainiert und betreut und sie für die Leichtathletik begeistert. Im Landkreis hat er in den 1970er-Jahren maßgeblich an der Gründung der ersten Leichtathletikgemeinschaft „LG Osterholz“ mitgewirkt. Der wesentlichen Initiative von Hinni Michaelis ist es zu verdanken, dass die für einige Jahre ruhende Leichtathletik beim TSV St. Jürgen 2005 wieder aufgegriffen und belebt wurde. Die rasch anwachsende Gruppe von Kindern und Jugendliche konnte dank sehr guter Trainingsarbeit auch von Herrn Michaelis viele Kreismeistertitel in unterschiedlichen Disziplinen erringen. 2013 wechselte die Leichtathletik-Sparte des TSV St. Jürgen fast vollständig zum TV Lilienthal. Auch dort wirkte Hinni Michaelis noch als Betreuer, bevor er in diesem Jahr sein Engagement aus privaten Gründen aufgegeben hat.
Neben seiner Tätigkeit auf gemeindlicher Ebene hat er sich auch auf Kreis- und Bezirksebene als Kassenwart des Kreis-Leichtathletikverbandes (KLV), als Gerätewart des KLV und in vielen Wettkämpfen als Kampfrichter engagiert und auch auf diese Weise im Sinne der Gemeinde und der Lilienthaler Sportvereine positiv gewirkt.


Oskar Bender

Oskar Bender, geboren im April 1943 ist seit 1969 Mitglied im Schützenverein. Dort hat er folgende Tätigkeiten ausgeübt:
1986-1995 Jugendsportleiter
1983-1990 Spartenleiter der Pistolenabteilung
1993-2003 Sportleiter
2004-2013 Adjutant des Vorstandes
2008-2014 2. Platzwart
Zudem ist er noch Materialverwalter, Aufsicht bei verschiedenen Veranstaltungen und Betreuer der Pokalmannschaften. Herr Bender zeichnet sich durch ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl, Treue und Vorbildfunktion aus.


Christa Meyer

Christa Meyer, geboren im Mai 1938, ist seit 1966 Mitglied im Schützenverein.
Sie war im April 1966 eine der Gründungsdamen der heutigen Damenabteilung und leitete diese viele Jahre. Seit 1987 ist sie auch eine verlässliche Größe im Festausschuss und hat dieses Amt heute noch inne. Zudem hilft sie in der Küche bei verschiedenen Veranstaltungen mit. Auch kümmert sie sich um die Blumen draußen sowie drinnen. Im Rahmen des regelmäßigen Arbeitsdienstes kümmert sie sich um die Pflege der Pflanzen und auch um die Reinigung des Gebäudes. Frau Meyer zeichnet sich durch ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl, Treue und Vorbildfunktion aus.


Reinhold Klepsch

Herr Reinhold Klepsch war von 1968 bis 1986 Mitglied des Rates.
Herr Reinhold Klepsch ist über 50 Jahre Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt in Lilienthal, in unterschiedlichen Funktionen. Die Interessen der arbeitenden Bevölkerung lagen ihm immer am Herzen und er ist seit 48 Jahren in der Gewerkschaft VERDI. Durch die Ratstätigkeit und seine Mitwirkung in Vereinen war er mit den Problemstellungen Lilienthals sehr vertraut und hat immer seine Erfahrung eingesetzt, Lösungen im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu finden. Reinhold Klepsch war Begründer der Bürgerinitiative, die sich für den Bau der Straßenbahn ausgesprochen hat. Er zeichnet sich durch Überzeugungskraft und Standfestigkeit aus; das gilt wie auch immer die Straßenbahninitiative politisch beurteilt worden sein mag. Nicht zuletzt erfreut Reinhold Klepsch auch immer wieder Vereine, wenn sie ihn um musikalische Darbietungen bitten. Durch diese vielfältigen Kontakte hat er Einblick in viele Problemlagen von Vereinen und schafft es immer wieder positive Lösungsansätze anzuregen.


Hans-Peter Weber

Herrn Hans-Peter Weber, derzeit 77 Jahre alt, ist seit nunmehr 32 Jahren aktives Mitglied der Freilichtbühne als Schatzmeister, Darsteller und momentan als Schriftführer im Vorstand. Die Vorsitzende der Freilichtbühne hat Herrn Weber für die Ehrennadel vorschlagen.


Heinz Lehmann

Heinz Lehmann ist Superintendent i. R. In seiner Lebensarbeitszeit hat er für Lilienthal bemerkenswerte Marken gesetzt. Zum einen war Heinz Lehmann nach der Gründung des Ortsjugendringes am 18. Mai 1965 dessen 1. Vorsitzender. Zum anderen war er an der Gründung der Partnerschaft mit Stadskanaal beteiligt - wohl auch wegen seiner Nähe zu Herbert Rüßmeier. Schließlich war er Gründungsmitglied der Bürgerstiftung, die heute für Lilienthal unverzichtbar ist. Seinen Erfahrungsschatz hat er in den Seniorenbeirat eingebracht, dem er über 10 Jahren angehörte. Auf Landkreisebene war Heinz Lehmann als Delegierter des Seniorenbeirats aktiv.
Heinz Lehmann zählt zu den Bürgern, die für Lilienthal und die Allgemeinheit herausragende Leistungen erbracht haben, die gewürdigt werden sollten.
Bezüglich der Mitgliedschaft im Seniorenbeirat ist auszuführen, dass Herr Lehmann vom 09.11.2005 bis zu seinem Rücktritt am 30.09.2010 Mitglied war. Vorher hatte er gemäß Satzung bereits in den Jahren 2001-2005 als nicht gewählter Kandidat in AGs des Seniorenbeirates mitgearbeitet.


Jörg Flömer

Herr Jörg Flömer war von 2006 bis 2016 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Herr Flömer war in der Wahlperiode 2011-2016 2. stellvertretender Bürgermeister. Ihm wird für seine 10-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.


Stephan Limberg

Herr Stephan Limberg war von 2006 bis 2016 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Herr Limberg war in der Wahlperiode 2011-2016 Vorsitzender des Rates. Ihm wird für seine 10-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.


Gisela Velde-Gestrich

Frau Gisela Velde-Gestrich war von 2006 bis 2016 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal. Ihr wird für ihre 10-jährige Tätigkeit und für besondere Verdienste im kommunalen Bereich die Ehrennadel verliehen.


Willy Hollatz

Herr Willy Hollatz war von 01/1992 bis 10/2001 Mitglied des Rates der Gemeinde Lilienthal, von 11/2001 bis 10/2004 Mitglied des Kreistages im Landkreis Osterholz und war ab 11/2004 bis 10/2016 hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Lilienthal.